Nochmal die Post, diesmal eine positive Erwähnung

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Weil ich hier nicht immer nur meckern will, gibt es jetzt auch ein Lob für die Deutsche Post DHL. Der Konzern hatte sich geweigert, ein NPD-Blatt als Postwurfsendung zu verteilen, woraufhin die NPD-Fraktion des sächsischen Landtags geklagt hat. Der BGH hat der Klage stattgegeben, das Blatt als Zeitung eingestuft und damit die Post verpflichtet, den Auftrag anzunehmen.

Ich finde sowohl die Haltung der Post, es auf eine Klage ankommen zu lassen, als auch das Urteil richtig. Ersteres, weil man Ewiggestrigen und geistigen Brandstiftern ruhig zeigen darf, dass sie nicht erwünscht sind. Letzteres, weil ich der festen Überzeugung bin, dass Infrastruktur aller Art neutral und indifferent gegenüber Inhalten sein muss. Auch, wenn es sich um unliebsame Inhalte handelt.


Dinge, die ich nicht verstehe: Warum es keine einzelnen Briefumschläge bei der Post gibt

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Heute musste ich postalisch etwas versenden – nein, keine Angst, kein Papier – sondern eine Ware. Das kommt hin und wieder vor, und jedes Mal stehe ich vor dem gleichen Problem: Ich benötige einen Umschlag und eine Briefmarke. Beides habe ich nicht vorrätig, weil ich ungefähr einmal pro Wohnsitz irgendetwas verschicke, unnötige Lagerhaltung unnötig ist und die Post ständig das Porto erhöht. Weil ich außerdem oft noch nicht einmal weiß, wie viel Porto jetzt auf meine spezielle Sendung gehört, gehe ich meist in eine Filiale der Post und lass das vom Personal entscheiden. Damit wäre das Problem „Briefmarke“ gelöst.

Die Sache mit dem Umschlag ist allerdings wesentlich komplizierter, denn in (gefühlt) keiner Postfiliale bekommt man einzelne Umschläge. Selbst Luftpolstertaschen werden nur in 3er Packs abgeben. Da ich aber nur eine benötige, bleiben zwei übrig. Die kann ich entweder wegwerfen – was ich bei Neuware aber für äußerst verwerflich halte – oder bis zum nächsten Umzug aufheben – und spätestens dann werfe ich sie weg oder lass sie Heeme liegen.

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