How to say goodbye to Google*

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After many years of dependence reliance on Google, I have decided that it’s time to say goodbye – or at least bring some distance between me and the US based company. The reasons behind this change will have to be discussed in a separate post. Today I will just review which parts of the Google universe are easier to escape from and which harder. This post can be considered a follow up to my original move from a personal Gmail account to Google Apps for Business about three years ago. A few things have changed since then, several services are no longer important to me and will not be migrated. At the same time, the scope of work has been expanded due to the fact that I want to leave most of Google behind me instead of just moving from the consumer section to the business department. So let’s have a look at Google’s various offerings and the alternatives I have chosen.

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Über die Zusammenarbeit von Gmail und Google Drive

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Schon wieder Google, schon wieder etwas zu meckern!

Es gibt keine offizielle Möglichkeit in Gmail erhaltene AnhÀnge direkt nach Google Drive zu verschieben. Das ist ziemlich schade, denn das Internet hier sticht nicht immer durch berauschende Geschwindigkeiten hervor. TatsÀchlich kommt es in letzter Zeit auch hin und wieder vor, dass ich Dateien nur aus Gmail herunterlade um sie kurze Zeit spÀter wieder in Google Drive hochzuladen.

Gmail AnhÀnge

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Gmail Nachrichteneditor und Anhangsoptionen

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Der inzwischen gar nicht mehr so neue Editor in Gmail gefĂ€llt mir ziemlich gut, aber er hat einen kleinen Makel: Viele Optionen sind erst verfĂŒgbar, nachdem man mit der Maus irgendwo hingezeigt hat. Das ist unglaublich nervig, weil man dann zwei kleine Ziele treffen muss. Das Problem tritt an zwei Stellen auf – einmal bei den AnhĂ€ngen und einmal bei der Formatierung des Textes. Letzteres ist jedoch weniger dramatisch, da fĂŒr alle Optionen TastaturkĂŒrzel verfĂŒgbar sind, was natĂŒrlich eine bessere Lösung darstellt als irgendwelche SchaltflĂ€chen einzufĂŒgen. Warum die Absatz-Formatierung noch eine MenĂŒ-Ebene tiefer versteck ist, erschließt sich mir zwar nicht richtig – aber immerhin spart Google so aber ein bisschen Platz.

Bei den AnhĂ€ngen ist die Sache allerdings noch viel unklarer, denn dort wo die Anhangs-Optionen hingehören, ist einfach bloß eine graue FlĂ€che:

Gmail Anhangs-Plus

Gmail Anhangs-Optionen

Bilder und normale AnhĂ€nge sind relativ unproblematisch, weil man die ja einfach von verschiedenen Quellen in den Editor ziehen kann. FĂŒr Links ist ein TastaturkĂŒrzel verfĂŒgbar und Emoticons sind verlustbar – aber das sieht ja auch nicht jeder so und die Shortcuts kennen auch nicht alle Nutzer.

Damit bleibt die Frage, warum ich auf das + zeigen muss, um einen Termin einfĂŒgen zu dĂŒrfen? Oder einen Verweis auf eine Datei in Google Drive? Drive ist immerhin einer der wenigen Dienste, fĂŒr die Google Geld verlangt.


Gmail: Versand rĂŒckgĂ€ngig machen

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Der Emailanbieter meiner Wahl bietet in seiner WeboberflĂ€che eine gar großartige Funktion an: Undo Send (englisch) oder auch Versand rĂŒckgĂ€ngig machen. Nach einem Klick auf den Senden-Knopf wird der Editor geschlossen und die Nachricht in die entsprechende Konversation eingereiht. Allerdings wird sie nicht direkt verschickt sondern zunĂ€chst nur zum Versand eingereiht. Dadurch bekommt man 10 Sekunden Zeit, den Versand der Email „rĂŒckgĂ€ngig“ zu machen – bzw. zu verhindern. Perfekt doch noch nicht angehĂ€ngte AnhĂ€nge oder den dummen Rechtschreibfehler in der wichtigen Email, den man trotz RechtschreibprĂŒfung und mehrfachem Gegenlesen erst entdeckt, wenn es zu spĂ€t ist.

Womit hat es Google nun also verdient, in der Meckerecke zu landen? Genau diese FunktionalitĂ€t fehlt in der Gmail App fĂŒr Android und der Gmail offline Chrome Erweiterung. Dabei wĂ€re eine Ă€hnliche Funktion auf dem Smartphone noch viel praktischer, wo man hin und wieder den falschen Knopf trifft und halbfertige Emails verschickt.


Google Now

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The Verge paid a visit to the Googleplex to talk about Google Now and the upcoming changes in Android 4.2. There’s one sentence, that will – especially in Germany – make people go mad:

“Of course Google’s going to access more than just the public information on the web,” Scott Huffman, Engineering Director for Search Quality at Google tells us, “Google’s going to know when my flight is, whether my package has gotten here yet and where my wife is and how long it’s going to take her to get home this afternoon. […] Of course, Google knows that stuff.”

The possibilities arising from the fact, that Google knows stuff about me, are exactly why I really like Google and where it’s heading. Just take a look at the screenshots in the article or watch the video. This is exiting, or as The Verge calls it: „it’s more than just a feature, it’s a beta test for the future.“ Indeed.


VerbesserungsvorschlÀge: Die Android-Suche

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Android bietet seit geraumer Zeit eine universale Suche, d.h. es beim Eintippen eines Suchbegriffs werden gleichzeitig lokale Inhalte auf dem GerĂ€t durchsucht und es kann auch via Google eine Suche im Internet gestartet werden. Seit 4.0 oder 4.1 wurde die Funktion des Suchen-Softkeys meines Nexus S von „Nutze die Suchfunktion der Anwendung die gerade geöffnet ist“ auf „Universale Suche öffnen“ geĂ€ndert. Das an sich ist zwar irgendwie Ă€rgerlich, aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Was ich allerdings nicht verstehe, ist, warum der Google-Suche-Teil so schlecht ausgefĂŒhrt ist. Vor allem, weil es in Chrome fĂŒr Android wesentlich besser realisiert ist.

Das linke Bild ist die Suche in Chrome. FĂ€ngt man an, Dinge einzutippen, erscheinen automatisch verschiedene VorschlĂ€ge – die verschleierten kommen aus dem Browser-Verlauf oder meinen Lesezeichen, der Eintrag „Magdeburg“ ist ein Vorschlag von Google, wie man ihn auch von der normalen Webseite kennt. Diese  VorschlĂ€ge der Google-Suche sind oft schon ziemlich gut, aber meist nicht perfekt. Deshalb kann man auf den VorschlĂ€gen zwei Aktionen ausfĂŒhren. Entweder ich tippe den Vorschlag an (blau), dann wird eine entsprechende Suche gestartet. Oder ich nutze den praktischen Pfeil am rechten Rand (rot) – tippt man ihn an, wird der Vorschlag in das Suchfeld ĂŒbernommen, aber keine Suche gestartet, das heißt, ich kann die Anfrage ergĂ€nzen. Dadurch habe ich den Teil „eburg“ von „Magdeburg“ gespart und kann das Spiel auch mit dem Rest meiner Suche (mehrfach) wiederholen – je nach dem, wie umfangreich meine Anfrage formuliert ist. Super umgesetzt und durchdacht.

Auf dem rechten Bild sieht man die universelle Suche, die neben den verschleierten Ergebnissen der lokalen Suche ebenfalls Google-VorschlĂ€ge bringt. Hier fehlt allerdings der Pfeil und alles was mir bleibt, ist meine Anfrage per Tastatur weiter zu spezifizieren. Oder eben einen der unfertigen VorschlĂ€ge zu nehmen, darĂŒber eine Suche laufen zu lassen und meine Anfrage anschließend mit den neuen VorschlĂ€gen zu verbessern. Diese VorschlĂ€ge sind dann wesentlich besser, denn das erste Wort steht ja inzwischen fest. Aber dieses erste Wort hĂ€tte Google auch viel einfacher von mir haben können, wenn dort einfach nur ein Pfeil gewesen wĂ€re. Sehr Ă€rgerlich das ganze.

Ich weiß wohl, dass ich einfach in Chrome suchen könnte, aber:

  • Chrome mĂŒsste ich erst starten und dann auf das Suchfeld tippen, wohingegen die Suche einen systemweiten Shortcut besitzt
  • Chrome ist auf dem Nexus S nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig zĂŒgig unterwegs
  • die Ergebnisseite der universalen Suche sieht besser aus und bietet mehr Platz fĂŒr Ergebnisse
  • Google könnte da auch einfach diese Pfeile einbauen. Ich glaube nicht, dass das Chrome-Team etwas dagegen hat :)

Jetzt bleibt nur noch die Frage, in welchen Meckerkasten ich meinen Wunsch kippen muss.


Ego Google

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Nachdem eine gewisse Frau M. mir gestern noch erfreut davon berichtet hat, dass – als sie auf der Suche nach einem Traukarten-Spruch war – der Google-Vorschlag zu „Ehe mit“ sie völlig aus dem Konzept gebracht hat, lief heute dieser Artikel von Kris Köhntopp an mir vorbei, in dem er Google’s VorschlĂ€ge zu einigen „persönlichen“ Suchen dokumentiert. Einmal im Thema drin, musste ich das natĂŒrlich mit meinen Ergebnissen vergleichen. An dieser Stelle sei außerdem noch auf eine sehr schöne und verstĂ€ndliche ErklĂ€rung zu Google auf Erich sieht verwiesen. Die ganze Serie ist lesenswert, der verlinkte Artikel macht deutlich, dass Google uns gar nicht kennt, sondern nur statistisch in Cluster sortiert und dann entsprechende passende Ergebnisse vorschlĂ€gt. Damit bleibt eigentlich nur noch die Frage zu klĂ€ren, wie ich bitte in den Frauen-Cluster geraten bin -.-‚

Google-VorschlÀge "Ich bin"

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Positive Freiheit, negative Freiheit und die Freiheit von Flöhen

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Laut Wikipedia gibt es zwei Interpretationen der Freiheit: Eine positive – also die Freiheit zu etwas – die es mir ermöglicht, mich selbst zu verwirklichen, und eine negative – d.h. die Freiheit von etwas – die durch die Abwesenheit von ZwĂ€ngen charakterisiert ist. Sascha Lobo weißt in seiner aktuellen Kolumne darauf hin, wie gerade die negative Interpretation von Freiheit missbraucht werden kann:

Die Antwort von Steve Jobs: Bei Apples Revolution des Post-PC-Zeitalters gehe es natĂŒrlich um Freiheit. Und zwar die Freiheit von Schadprogrammen und von Pornografie.

Diese Verwendung des Begriffs Freiheit (der Hund ist frei von Flöhen) hat ein recht bekanntes literarisches Vorbild. In George Orwells Roman 1984 werden in Form des Konzepts Neusprech die Regeln der Sprache auf genau diese Weise neu festgelegt. Da scheint eine Haltung in Jobs‘ Antwort durch, ĂŒber die man sich Sorgen machen könnte.

Das Wesentliche der negativen Interpretation der Freiheit ist, dass man Frei von ZwĂ€ngen und nicht frei von irgendetwas ist – jedenfalls, solange wir von einem „Zustand der Autonomie eines Subjekts“ reden. DarĂŒber ist Marcel Weiss dann auch gleich verwundert und schreibt:

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A lesson on Backups

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Despite knowing better, most people don’t do backups of their personal digital data. If you do backups, good for you. If not, read this article by Mat Honan describing how he lost much of his digital life, then start doing backups:

Had I been regularly backing up the data on my MacBook, I wouldn’t have had to worry about losing more than a year’s worth of photos, covering the entire lifespan of my daughter, or documents and e-mails that I had stored in no other location.

Setting up a backup procedure is a one-time process that costs you a few hours and roughly 100 €. At the very least, have a hard drive that you copy all the data that are on your laptop / PC a few times a week – the copying can be done by specialized software and will take less time than you spend at dinner. Don’t use this drive for anything else and disconnect it if it’s not in use.

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Biking directions expands into Europe and Australia Wednesday

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Google just announced extended availability of biking data and directions throughout Europa and Australia:

To use biking directions, select the cyclist icon from the list of routing modes when you search for directions. Watch this short video for more information. Biking directions are now available in Austria, Australia, Belgium, Denmark, Finland, Netherlands, Norway, Sweden, Switzerland and the United Kingdom.

Notably missing from this list: Germany. I wonder how Germans (and thus I) deserve being punished by the unavailability of directions for public transport and biking. At least on mobile these are very important features. Probably because we’re a „car nation“.