Facebook Home

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So Facebook developed and released an Android home- and lockscreen replacement called Facebook Home. After seeing the first hands-on at The Verge, I see three issues.

Android notifications

This is a minor problem but one that’d bug me. The notifications in the Android notification bar seem to stay, even if you answer an incoming message via the chat head. Even the standalone Facebook Messenger app has this issue. If I answer a message from another device, the notification for that message should disappear.

Unlock passcode

Home allows you to easily put content (including likes and comments) on Facebook. This workflow breaks, once some kind of unlock passcode is set up, to keep other people from accessing your phone. Even though it’s not too hard to guess passcodes by looking at fingerprints or just staring at the phone while the owner enters it, they give some protection. Everybody with access to your phone can easily impersonate you in pretty much any written communication. While you should be interested in setting up some kind of protection, Facebook isn’t.

Ads and Content

Facebook needs to make money and hence will at some point start presenting you ads and sponsored stories. Judging from the standalone Facebook app, only the first story is actual content from your friends and even a single swipe will shove an ad in your face. I for one would prefer not to see those on my lockscreen.

Apart from this, The Verge sees another issue: the content your friends post to Facebook. Take a look at your feed – how many of the photos you see in there would you like to be on your lockscreen? My personal quota is ~ 25 % – and that’s photos I wouldn’t mind to see, none of them are really good. Status updates without pictures will show the cover photo, most of them aren’t great either.

I see how Home is good for Facebook and why they developed it. I just don’t see why users would actually want to use it.


Verbesserungsvorschläge: Die Android-Suche

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Android bietet seit geraumer Zeit eine universale Suche, d.h. es beim Eintippen eines Suchbegriffs werden gleichzeitig lokale Inhalte auf dem Gerät durchsucht und es kann auch via Google eine Suche im Internet gestartet werden. Seit 4.0 oder 4.1 wurde die Funktion des Suchen-Softkeys meines Nexus S von „Nutze die Suchfunktion der Anwendung die gerade geöffnet ist“ auf „Universale Suche öffnen“ geändert. Das an sich ist zwar irgendwie ärgerlich, aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Was ich allerdings nicht verstehe, ist, warum der Google-Suche-Teil so schlecht ausgeführt ist. Vor allem, weil es in Chrome für Android wesentlich besser realisiert ist.

Das linke Bild ist die Suche in Chrome. Fängt man an, Dinge einzutippen, erscheinen automatisch verschiedene Vorschläge – die verschleierten kommen aus dem Browser-Verlauf oder meinen Lesezeichen, der Eintrag „Magdeburg“ ist ein Vorschlag von Google, wie man ihn auch von der normalen Webseite kennt. Diese  Vorschläge der Google-Suche sind oft schon ziemlich gut, aber meist nicht perfekt. Deshalb kann man auf den Vorschlägen zwei Aktionen ausführen. Entweder ich tippe den Vorschlag an (blau), dann wird eine entsprechende Suche gestartet. Oder ich nutze den praktischen Pfeil am rechten Rand (rot) – tippt man ihn an, wird der Vorschlag in das Suchfeld übernommen, aber keine Suche gestartet, das heißt, ich kann die Anfrage ergänzen. Dadurch habe ich den Teil „eburg“ von „Magdeburg“ gespart und kann das Spiel auch mit dem Rest meiner Suche (mehrfach) wiederholen – je nach dem, wie umfangreich meine Anfrage formuliert ist. Super umgesetzt und durchdacht.

Auf dem rechten Bild sieht man die universelle Suche, die neben den verschleierten Ergebnissen der lokalen Suche ebenfalls Google-Vorschläge bringt. Hier fehlt allerdings der Pfeil und alles was mir bleibt, ist meine Anfrage per Tastatur weiter zu spezifizieren. Oder eben einen der unfertigen Vorschläge zu nehmen, darüber eine Suche laufen zu lassen und meine Anfrage anschließend mit den neuen Vorschlägen zu verbessern. Diese Vorschläge sind dann wesentlich besser, denn das erste Wort steht ja inzwischen fest. Aber dieses erste Wort hätte Google auch viel einfacher von mir haben können, wenn dort einfach nur ein Pfeil gewesen wäre. Sehr ärgerlich das ganze.

Ich weiß wohl, dass ich einfach in Chrome suchen könnte, aber:

  • Chrome müsste ich erst starten und dann auf das Suchfeld tippen, wohingegen die Suche einen systemweiten Shortcut besitzt
  • Chrome ist auf dem Nexus S nicht übermäßig zügig unterwegs
  • die Ergebnisseite der universalen Suche sieht besser aus und bietet mehr Platz für Ergebnisse
  • Google könnte da auch einfach diese Pfeile einbauen. Ich glaube nicht, dass das Chrome-Team etwas dagegen hat :)

Jetzt bleibt nur noch die Frage, in welchen Meckerkasten ich meinen Wunsch kippen muss.


Dinge, die ich nicht verstehe: WhatsApp

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WhatsApp ist meinem Empfinden nach im Wesentlichen ein Instant Messenger mit starkem Fokus auf Smartphones und damit als Konkurrent zu SMS und MMS zu sehen. Viele der mir bekannten Smartphone-BesitzerInnen nutzen es und sind begeistert – genau wie jede Menge anderer Menschen:

Vor wenigen Tagen aber gab der Nachrichtenservice in einem ungewöhnlichen Akt von Offenheit per Twitter bekannt, nun zehn Milliarden Mitteilungen täglich zu handhaben – wobei diese Zahl eingehende und ausgehende Nachrichten summiert.

Und ich verstehe einfach nicht, warum.

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Dropbox Android app and multiple SIM cards

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During our trip to London, we got ourselves local SIM cards to avoid ridiculous roaming charges and still be able to use the interwebs. However, the Dropbox auto-upload function decided – for whatever reason – that all the pictures on my phone need to be re-uploaded. I guess it was the fact that I put in another SIM card, because nothing else changed. It only stopped when the battery was almost drained, but by then more than 400 of my 500 MB data allowance were gone -.-‚ Well, at least the network offers a decent upload speed :)

The strange thing is that Dropbox shouldn’t upload any file that’s already on its servers – and all of the pictures on my smartphone were. When comparing the two versions of some pictures (original and re-upload) I noticed that their MD5 hashes weren’t identical. I can’t explain that, but it looks like the re-uploads lost some of their meta-data.

So just in case you use Dropbox, enabled the auto-upload functionality and plan to use a (foreign / different / whatever ?) SIM card, have a look at your data usage or disconnect the Dropbox app.


Note to Self (I) – Don’t enable auto-update for running apps

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I was almost done – except, almost isn’t done. Well, at least it didn’t forget the whole run.  >:@


Benutzt und für sehr gut befunden – Die mitfahrgelegenheit.de Android-App

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Mal ganz abgesehen davon, dass mitfahrgelegenheit.de ansich schon ein ganz großartiger Service ist, haben sie auch noch eine wunderbare Android-Anwendung entwickelt (und ich nehme mal an, die iOS-App ist nicht weniger gut). Man wählt Start und Ziel, wobei man auf Wunsch automatisch geortet wird, und schließlich das Wunschdatum und schon geht es los. Aus der Liste der Ergebnisse wählt man dann eines aus und, klickt auf den großen „Kontaktieren“-Knopf und kann den Kommunikationsweg seiner Wahl nutzen. Schlicht, einfach, unglaublich schnell und – fast – ohne unnötige Hindernisse.

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Positive Freiheit, negative Freiheit und die Freiheit von Flöhen

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Laut Wikipedia gibt es zwei Interpretationen der Freiheit: Eine positive – also die Freiheit zu etwas – die es mir ermöglicht, mich selbst zu verwirklichen, und eine negative – d.h. die Freiheit von etwas – die durch die Abwesenheit von Zwängen charakterisiert ist. Sascha Lobo weißt in seiner aktuellen Kolumne darauf hin, wie gerade die negative Interpretation von Freiheit missbraucht werden kann:

Die Antwort von Steve Jobs: Bei Apples Revolution des Post-PC-Zeitalters gehe es natürlich um Freiheit. Und zwar die Freiheit von Schadprogrammen und von Pornografie.

Diese Verwendung des Begriffs Freiheit (der Hund ist frei von Flöhen) hat ein recht bekanntes literarisches Vorbild. In George Orwells Roman 1984 werden in Form des Konzepts Neusprech die Regeln der Sprache auf genau diese Weise neu festgelegt. Da scheint eine Haltung in Jobs‘ Antwort durch, über die man sich Sorgen machen könnte.

Das Wesentliche der negativen Interpretation der Freiheit ist, dass man Frei von Zwängen und nicht frei von irgendetwas ist – jedenfalls, solange wir von einem „Zustand der Autonomie eines Subjekts“ reden. Darüber ist Marcel Weiss dann auch gleich verwundert und schreibt:

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