Verbesserungsvorschl├Ąge: Die Android-Suche

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Android bietet seit geraumer Zeit eine universale Suche, d.h. es beim Eintippen eines Suchbegriffs werden gleichzeitig lokale Inhalte auf dem Ger├Ąt durchsucht und es kann auch via Google eine Suche im Internet gestartet werden. Seit 4.0 oder 4.1 wurde die Funktion des Suchen-Softkeys meines Nexus S von „Nutze die Suchfunktion der Anwendung die gerade ge├Âffnet ist“ auf „Universale Suche ├Âffnen“ ge├Ąndert. Das an sich ist zwar irgendwie ├Ąrgerlich, aber inzwischen habe ich mich daran gew├Âhnt. Was ich allerdings nicht verstehe, ist, warum der Google-Suche-Teil so schlecht ausgef├╝hrt ist. Vor allem, weil es in Chrome f├╝r Android wesentlich besser realisiert ist.

Das linke Bild ist die Suche in Chrome. F├Ąngt man an, Dinge einzutippen, erscheinen automatisch verschiedene Vorschl├Ąge – die verschleierten kommen aus dem Browser-Verlauf oder meinen Lesezeichen, der Eintrag „Magdeburg“ ist ein Vorschlag von Google, wie man ihn auch von der normalen Webseite kennt. Diese ┬áVorschl├Ąge der Google-Suche┬ásind oft schon ziemlich gut, aber meist nicht perfekt. Deshalb kann man auf den Vorschl├Ągen zwei Aktionen ausf├╝hren. Entweder ich tippe den Vorschlag an (blau), dann wird eine entsprechende Suche gestartet. Oder ich nutze den praktischen Pfeil am rechten Rand (rot) – tippt man ihn an, wird der Vorschlag in das Suchfeld ├╝bernommen, aber keine Suche gestartet, das hei├čt, ich kann die Anfrage erg├Ąnzen. Dadurch habe ich den Teil „eburg“ von „Magdeburg“ gespart und kann das Spiel auch mit dem Rest meiner Suche (mehrfach) wiederholen – je nach dem, wie umfangreich meine Anfrage formuliert ist. Super umgesetzt und durchdacht.

Auf dem rechten Bild sieht man die universelle Suche, die neben den verschleierten Ergebnissen der lokalen Suche ebenfalls Google-Vorschl├Ąge bringt. Hier fehlt allerdings der Pfeil und alles was mir bleibt, ist meine Anfrage per Tastatur weiter zu spezifizieren. Oder eben einen der unfertigen Vorschl├Ąge zu nehmen, dar├╝ber eine Suche laufen zu lassen und meine Anfrage anschlie├čend mit den neuen Vorschl├Ągen zu verbessern. Diese Vorschl├Ąge sind dann wesentlich besser, denn das erste Wort steht ja inzwischen fest. Aber dieses erste Wort h├Ątte Google auch viel einfacher von mir haben k├Ânnen, wenn dort einfach nur ein Pfeil gewesen w├Ąre. Sehr ├Ąrgerlich das ganze.

Ich wei├č wohl, dass ich einfach in Chrome suchen k├Ânnte, aber:

  • Chrome m├╝sste ich erst starten und dann auf das Suchfeld tippen, wohingegen die Suche einen systemweiten Shortcut besitzt
  • Chrome ist auf dem Nexus S nicht ├╝berm├Ą├čig z├╝gig unterwegs
  • die Ergebnisseite der universalen Suche sieht besser aus und bietet mehr Platz f├╝r Ergebnisse
  • Google k├Ânnte da auch einfach diese Pfeile einbauen. Ich glaube nicht, dass das Chrome-Team etwas dagegen hat :)

Jetzt bleibt nur noch die Frage, in welchen Meckerkasten ich meinen Wunsch kippen muss.


Dinge, die ich nicht verstehe: WhatsApp

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WhatsApp ist meinem Empfinden nach im Wesentlichen ein Instant Messenger mit starkem Fokus auf Smartphones und damit als Konkurrent zu SMS und MMS zu sehen. Viele der mir bekannten Smartphone-BesitzerInnen nutzen es und sind begeistert – genau wie jede Menge anderer Menschen:

Vor wenigen Tagen aber gab der Nachrichtenservice in einem ungew├Âhnlichen Akt von Offenheit per Twitter bekannt, nun zehn Milliarden Mitteilungen t├Ąglich zu handhaben ÔÇô wobei diese Zahl eingehende und ausgehende Nachrichten summiert.

Und ich verstehe einfach nicht, warum.

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Nexus 7

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Nexus 7

A Nexus 7 has been expecting me in London. Waiting for a Nexus series tablet was the right decision – this device changed my mind from switching to iOS as soon as I can afford it to something like „hope there will be another reasonably sized Nexus series smartphone“. Now all that’s left is getting my Nexus S to run at proper speed again.


Dropbox Android app and multiple SIM cards

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During our trip to London, we got ourselves local SIM cards to avoid ridiculous roaming charges and still be able to use the interwebs. However, the Dropbox auto-upload function decided – for whatever reason – that all the pictures on my phone need to be re-uploaded. I guess it was the fact that I put in another SIM card, because nothing else changed. It only stopped when the battery was almost drained, but by then more than 400 of my 500 MB data allowance were gone -.-‚ Well, at least the network offers a decent upload speed :)

The strange thing is that Dropbox shouldn’t upload any file that’s already on its servers – and all of the pictures on my smartphone were. When comparing the two versions of some pictures (original and re-upload) I noticed that their MD5 hashes weren’t identical. I can’t explain that, but it looks like the re-uploads lost some of their meta-data.

So just in case you use Dropbox, enabled the auto-upload functionality and plan to use a (foreign / different / whatever ?) SIM card, have a look at your data usage or disconnect the Dropbox app.


Note to Self (I) – Don’t enable auto-update for running apps

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I was almost done – except, almost isn’t done. Well, at least it didn’t forget the whole run.┬á┬á>:@


Benutzt und f├╝r sehr gut befunden – Die mitfahrgelegenheit.de Android-App

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Mal ganz abgesehen davon, dass mitfahrgelegenheit.de ansich schon ein ganz gro├čartiger Service ist, haben sie auch noch eine wunderbare Android-Anwendung entwickelt (und ich nehme mal an, die iOS-App ist nicht weniger gut). Man w├Ąhlt Start und Ziel, wobei man auf Wunsch automatisch geortet wird, und schlie├člich das Wunschdatum und schon geht es los. Aus der Liste der Ergebnisse w├Ąhlt man dann eines aus und, klickt auf den gro├čen „Kontaktieren“-Knopf und kann den Kommunikationsweg seiner Wahl nutzen. Schlicht, einfach, unglaublich schnell und – fast – ohne unn├Âtige Hindernisse.

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Amazon, was soll das?

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Es soll vorkommen, dass man seinen Kindle verliert / er kaputt geht oder geklaut wird / man ihn einer Freundin gibt, die praktisch schon im Flieger nach Ghana sitzt aber den falschen geliefert bekommen hat. Wenn man mit dem Produkt zufrieden war, kauft man sich dann einen neuen – und weil ja alles in der Amazon-Wolke gespeichert ist, sollte es auch gar kein Problem sein, den Zustand des alten Ger├Ąts wiederherzustellen. Dachte ich.

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Positive Freiheit, negative Freiheit und die Freiheit von Fl├Âhen

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Laut Wikipedia gibt es zwei Interpretationen der Freiheit: Eine positive – also die Freiheit zu etwas – die es mir erm├Âglicht, mich selbst zu verwirklichen, und eine negative – d.h. die Freiheit von etwas – die durch die Abwesenheit von Zw├Ąngen charakterisiert ist. Sascha Lobo wei├čt in seiner aktuellen Kolumne darauf hin, wie gerade die negative Interpretation von Freiheit missbraucht werden kann:

Die Antwort von Steve Jobs: Bei Apples Revolution des Post-PC-Zeitalters gehe es nat├╝rlich um Freiheit. Und zwar die Freiheit von Schadprogrammen und von Pornografie.

Diese Verwendung des Begriffs Freiheit (der Hund ist frei von Fl├Âhen) hat ein recht bekanntes literarisches Vorbild. In George Orwells Roman 1984 werden in Form des Konzepts Neusprech die Regeln der Sprache auf genau diese Weise neu festgelegt. Da scheint eine Haltung in Jobs‘ Antwort durch, ├╝ber die man sich Sorgen machen k├Ânnte.

Das Wesentliche der negativen Interpretation der Freiheit ist, dass man Frei von Zw├Ąngen und nicht frei von irgendetwas ist – jedenfalls, solange wir von einem „Zustand der Autonomie eines Subjekts“ reden. Dar├╝ber ist Marcel Weiss dann auch gleich verwundert und schreibt:

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A lesson on Backups

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Despite knowing better, most people don’t do backups of their personal digital data. If you do backups, good for you. If not, read this article by Mat Honan describing how he lost much of his digital life, then start doing backups:

Had I been regularly backing up the data on my MacBook, I wouldnÔÇÖt have had to worry about losing more than a yearÔÇÖs worth of photos, covering the entire lifespan of my daughter, or documents and e-mails that I had stored in no other location.

Setting up a backup procedure is a one-time process that costs you a few hours and roughly 100 ÔéČ. At the very least, have a hard drive that you copy all the data that are on your laptop / PC a few times a week – the copying can be done by specialized software and will take less time than you spend at dinner. Don’t use this drive for anything else and disconnect it if it’s not in use.

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Verbesserungsvorschl├Ąge f├╝r die DB Tickets App

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Wer mich kennt, der wei├č, dass ich ein gro├čer Fan vom Bahnfahren bin – und au├čerdem eine gewisse Abneigung gegen Papier habe. Daher gef├Ąllt es mir auch wirklich gut, dass man bei der Deutschen Bahn Tickets online kaufen, sich per MMS auf’s Handy schicken lassen und damit g├Ąnzlich auf Papiertickets verzichten kann. Man erh├Ąlt einen QR-Code, der im Zug gescannt wird und der zusammen mit einer Identifikationskarte (z.B. BahnCard) als Fahrkarte gilt.┬áSeit ein paar Monaten gibt es auch noch eine Anwendung, in der die Tickets zusammen mit Informationen zur Reise gespeichert werden. So sieht das dann aus:

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