Gelesen und für hervorragend befunden – Post Privacy – Prima leben ohne Privatsphäre

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Christian Heller, alias plomlompom, hat „Post Privacy – Prima leben ohne Privatsphäre“ (beim Autor, bei Amazon) geschrieben. Ein Buch darüber, was es für uns – als Gesellschaft und als einzelne Person – bedeutet, dass unsere Privatsphäre in letzter Zeit eher eingeschränkt denn ausgebaut wird. Sei es durch „Datenkraken“ wie Facebook und Google, oder durch den Staat. Persönlich stört es mich wenig, wenn Privatunternehmen meine Daten auswerten, denn i.A. haben diese wenig Macht über mich. Im schlimmsten Fall können sie mich von ihrer Plattform werfen – ja das würde, gerade bei Google und Facebook, weh tun. Wenn ich  mich diesen Diensten jedoch verweigere, tut mir das ja genauso weh. Entsprechend lasse ich mich von der Datensammelei nicht beunruhigen, mache aber regelmäßig Backups (englisch) und hoffe, dass die Auswertealgorithmen irgendwann vernünftige Werbung platzieren.

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Note to Self (I) – Don’t enable auto-update for running apps

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I was almost done – except, almost isn’t done. Well, at least it didn’t forget the whole run.  >:@


Kochrezepte im Internet

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Christoph Kappes kotzt sich auf Google+ über die Qualität von Kochrezepten im Internet aus:

Ich bin nicht nur Internetfuzzy, sondern auch Hobbykoch, und die Rezeptqualität von Kochcommunities ist für mich ein schönes Beispiel für zweierlei: erstens für die mitunter schlechte Qualität von Crowdcontent – WTF soll ich mit drei Dutzend Rezepten, wenn es zwei gute in zwei Varianten tun? – und ein Beispiel für konzeptionellen Stillstand – WoTF sind Möglichkeiten, Fehler zu korrigieren und so weiter.

Mir ist das auch schon aufgefallen und mir ist einfach nicht klar, warum das so ist. Im Prinzip sind alle Rezepte gleich aufgebaut. Auf einer endlichen Menge von Zutaten wird eine endliche Menge von Operationen ausgeführt. Dazu kommen noch ein paar Eigenschaften – z.B. die Menge der Zutat, die Temperatur des Ofens oder eben die Garzeit – aber im Großen und Ganzen kann man das alles mit Hilfe strukturierter Daten prima in vorgefertigte Modelle pressen und mit diesen Modellen dann super coole Sachen machen.

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Was Jungen so dürfen

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So ist das also, wenn die eigenen Wertvorstellungen auf einmal (völlig zu Recht) infrage gestellt werden. Wie zum Beispiel beim Lesen des Artikels vom Nuf über Geschlechterrollen und Kindeserziehung. Es geht um Jungs und das Verhalten, das von ihnen erwartet wird. Während es bei Mädchen völlig normal oder zumindest akzeptiert ist, wenn sie Dinge tun, die früher nur Jungs tun durften, ist das andersherum noch nicht so. Ich habe mich als Junge nie diskriminiert gefühlt (außer vielleicht beim Schulsport), aber das hat sicher auch daran gelegen, dass ich ausreichend gesellschaftskompatibel war. Als es im Artikel darum ging, dass auch die eigenen Söhne Nagellack haben dürfen, dachte ich mir noch „Sollen sie doch“ – was ich mir halt so denke, wenn irgendjemand, irgendetwas anders macht und dabei niemandem weh tut.

Den Links im Artikel folgend, kam ich schließlich bei einem Text an, in dem Nils Pickert schreibt, warum er hin und wieder einen Rock trägt:

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Ego Google

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Nachdem eine gewisse Frau M. mir gestern noch erfreut davon berichtet hat, dass – als sie auf der Suche nach einem Traukarten-Spruch war – der Google-Vorschlag zu „Ehe mit“ sie völlig aus dem Konzept gebracht hat, lief heute dieser Artikel von Kris Köhntopp an mir vorbei, in dem er Google’s Vorschläge zu einigen „persönlichen“ Suchen dokumentiert. Einmal im Thema drin, musste ich das natürlich mit meinen Ergebnissen vergleichen. An dieser Stelle sei außerdem noch auf eine sehr schöne und verständliche Erklärung zu Google auf Erich sieht verwiesen. Die ganze Serie ist lesenswert, der verlinkte Artikel macht deutlich, dass Google uns gar nicht kennt, sondern nur statistisch in Cluster sortiert und dann entsprechende passende Ergebnisse vorschlägt. Damit bleibt eigentlich nur noch die Frage zu klären, wie ich bitte in den Frauen-Cluster geraten bin -.-‚

Google-Vorschläge "Ich bin"

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Benutzt und für sehr gut befunden – Die mitfahrgelegenheit.de Android-App

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Mal ganz abgesehen davon, dass mitfahrgelegenheit.de ansich schon ein ganz großartiger Service ist, haben sie auch noch eine wunderbare Android-Anwendung entwickelt (und ich nehme mal an, die iOS-App ist nicht weniger gut). Man wählt Start und Ziel, wobei man auf Wunsch automatisch geortet wird, und schließlich das Wunschdatum und schon geht es los. Aus der Liste der Ergebnisse wählt man dann eines aus und, klickt auf den großen „Kontaktieren“-Knopf und kann den Kommunikationsweg seiner Wahl nutzen. Schlicht, einfach, unglaublich schnell und – fast – ohne unnötige Hindernisse.

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Read and deemed disturbing – Escape from Camp 14

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A few months ago I read an article in The Guardian picturing the journey of Shin In Geun, a man who was born in one of North Korea’s prison camps. Unfortunately, the text is no longer available. Since it was an excerpt from the book „Escape from Camp 14“ (Author, at Amazon) I decided the book was worth a read and got the sample to my Kindle. Lately, after finishing „Der Junge, der Träume schenkte“ I was in the mood for some non-fictional book and came around to read „Escape from Camp 14“.

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Nur so mittelerfolgreich – Gemüseburger

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Freitagabend hatte ich mal wieder Zeit, ein neues Rezept auszuprobieren. Da ich mich erinnern kann, dass es in der WG in Schwerin zu einem der sonntäglichen WG-Meetings mal durchaus leckere Gemüseburger gab, wollte ich das auch mal probieren. Eine kurze Suche förderte dann auch dieses Rezept zu Tage, das mehr oder weniger so klang wie das, was Stephan damals produziert hat. Mit dem Ergebnis war ich dann aber nicht so richtig zufrieden.

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Amazon, was soll das?

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Es soll vorkommen, dass man seinen Kindle verliert / er kaputt geht oder geklaut wird / man ihn einer Freundin gibt, die praktisch schon im Flieger nach Ghana sitzt aber den falschen geliefert bekommen hat. Wenn man mit dem Produkt zufrieden war, kauft man sich dann einen neuen – und weil ja alles in der Amazon-Wolke gespeichert ist, sollte es auch gar kein Problem sein, den Zustand des alten Geräts wiederherzustellen. Dachte ich.

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Norbert Geis, das Ehegattensplitting und was der Deutschlandfunk für meine gute Laune tut

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Der Tag beginnt richtig gut, wenn in den „Informationen am Morgen“ jemand im Interview ist, der von dem was er sagt, einfach keine Ahnung hat – oder zumindest schlecht vorbereitet ist. Dabei spielt es eigentlich keine Rolle, ob ich die Meinung des Befragten teile oder nicht, denn wie überall gilt – auch und besonders im Radio: wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Gusche halten. Ich habe einfach Freude daran, wenn schlechte Argumentationen zerlegt werden. Am Mittwoch war es mal wieder soweit und die Kombination aus Thema und Gesprächspartner war vielversprechend: CSUler Norbert Geis vs. steuerliche Gleichberechtigung für homosexuelle Lebenspartnerschaften. Ihr solltet euch das wirklich durchlesen oder – noch besser – anhören (MP3).

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